Deutz-Schlepper-Freunde Mühleiper Tal e.V. 


        
                                                                                                                                                                                                                           
              



Startseite

Über uns

Presseartikel

Unsere Traktoren

Fotogalerie

Deutz Geschichte

Links

Terminkalender


Interner Bereich

Tipps

Anfahrt

Vorstand/Impressum











 














                                                                                                                           

    

Extra Blatt 08.10.2008







Mitteilungsblatt Eitorf 09.10.2009








Extra Blatt 29.09.2010








  Mitteilungsblatt Eitorf 08.10.2010  








Extra Blatt 13.10.2010









Extra Blatt 12.10.2011


Fotos Renate Deitenbach





Extra Blatt 29.08.2012


Bälle jetzt nur noch ins Netz
Schlepperfreunde bauten Ballfangzaun um Bolzplatz Mühleip




                                            Foto: Deitenbach
Manfred Keuenhof, Tanja Radwan (von re) und die Schlepperfreunde bilden vor der neuen Zaunanlage das Publikum bei der Inbetriebnahme des neuen "Stadions".


Eitorf (rd). Ob zum Kicken in der Pause oder für kleine Turniere, der Bolzplatz neben dem Mühleiper Spielplatz leistet den bewegungsfreudigen Schülern der benachbarten Peter-Patt-Grundschule regelmäßig gute Dienste und nachmittags nimmt ihn die Dorfjugend in Beschlag. Einziges Manko war immer, dass regelmäßig Bälle im Eipbach landeten, der die westliche Seitenlinie des Platzes bildet. Ein paar Meter Fangzaun gab es zwar, doch die reichten nicht annähernd weit genug. Als vor zwei Jahren der Mühleiper Sportplatz saniert wurde stellte Manfred Keuenhof, Vorsitzender des SV Grün-Weiß Mühleip, in weiser Voraussicht die nicht mehr benötigten Zaunpfähle sicher. Bereits damals keimte die Idee, damit eine ordentliche Einfassung für den Bolzplatz zu schaffen.

Diese Idee setzte "Keu", auch Vorsitzender der "Deutz-Schlepper-Freunde Mühleiper Tal", in den Sommerferien mit seinen Schlepperfreunden in die Tat um. Ein gutes Dutzend Freiwillige opferten zwei Samstage, um die Pfähle auf einer Länge von 30 Metern ordnungsgemäß ein zu betonieren und mit einem Netz zu versehen. Neben der Arbeit investierten die engagierten Schlepperfreunde auch noch rund 250 Euro Materialkosten, während die Kosten für das Netz die Gemeinde Eitorf beisteuerte.
Netze erhielten endlich auch die Tore, so dass die Bälle künftig, so oder so, stets "im Netz" landen werden. Frisch gemäht steht das neue "Stadion" nun den Kleinspielfeldern der Europaschule Harmonie oder der GHS "Schule im Park" in Nichts mehr nach.
Letzte Woche übergaben die Schlepperfreunde, stilgerecht auf ihren alten "Schätzchen" angereist, den neuen Platz feierlich an die Grundschule und hatten auch gleich noch einen Ball mitgebracht.
Schulleiterin Tanja Radwan bedankte sich im Namen der Schüler ganz herzlich für den tollen Einsatz des engagierten Vereins während die anwesenden Kinder Spielfeld und Ball umgehend einem Praxistest unterzogen.



                                                                                                          Foto: Deitenbach
Vertreter der Schlepperfreunde, der Schule und der Dorfjugend bei der Übergabe des optimierten Platzes.





Mitteilungsblatt 12.10. 2012








Extra Blatt 13.10.2012









Extra Blatt 17.04.2013









Extra Blatt 09.10.2013


Schlepper, Trecker und Bulldogs
Sportplatzgelände beim sechsten Schleppertreffen fast zu klein


Eitorf (rd). Jahr für Jahr zieht das Schleppertreffen der Deutz-Schlepper-Freunde Mühleipertal mehr Aussteller an und das goldene Oktoberwetter sorgte auch in diesem Jahr für unablässige Besucherströme. Schon um elf Uhr waren 160 Traktoren angemeldet und mittags musste zusätzliche Ausstellungsfläche entlang der als Parkplatz genutzten Wiese geschaffen werden. Gut zwei Dutzend Helfer waren im Einsatz, um die allseits als vorbildlich gelobte Organisation zu gewährleisten.
Aussteller kamen von Nah und Fern, ein Steirer von 1956 trug gar ein österreichisches Kennzeichen. Dessen Anfahrtsweg war jedoch weit kürzer als erwartet, Eigentümer Helmut Fuchs, der den Traktor von seinem Großvater übernommen hat, wohnt in Rankenhohn und setzt den Oldtimer noch regelmäßig ein zum Mähen und Holz holen. Ebenfalls vom Opa stammt der Bautz AS 122, Bj 1959, von Max Berger. Seit 1975 befindet er sich in Familienbesitz, stand jedoch bislang ungenutzt bei Verwandten in der Eifel, von wo ihn der erst 19jährige Mühleiper Max nun extra für das Schleppertreffen holte. Sein Interesse für Traktoren wurde durch die Schleppertreffen geweckt und nun will er den Bautz hier behalten und künftig zu seinem Hobby machen.
Als älteste Exemplare wurden in diesem Jahr ein Eicher Diesel von 1942 und ein Hanomag gleichen Baujahrs ausgemacht. Das Grün des Hanomags von Markus Owiesniak fanden viele Besucher ebenso irritierend wie das dunkle Blau des Deutz von 1952 von Jörg Schulze aus Bergheim. Neben den bekannten gängigen Marken, die im Original schon an der Farbe erkannt werden, fanden sich auch seltenere wie Zetor, John Deere oder Wahl und auch ein roter Porsche.
Neben den ausgestellten Exponaten fand eine Präsentation der Schlepperfreunde zur Holzverarbeitung mit Treckerhilfe großes Interesse. In kürzester Zeit entlud Holger Biermann einen Anhänger voller Baumstämme, den Björn Löscher mit der Kettensäge in handliche Stücke schnitt. Michael Löbach hatte ein Spaltgerät an seinen 62er Deutz angehängt und zerteilte die Stämme im Ruckzuck, auf Kamingröße wurden sie dann von Bernd Wickler mit der mobilen, ebenfalls schleppergezogenen Kreissäge geschnitten.
Demonstrationen praktischen Nutzens der Liebhaberstücke sollen künftig zum festen Programm des Schleppertreffens gehören, versprach Vorsitzender Manfred Keuenhof. Die Attraktivität der Veranstaltung wird dadurch noch weiter steigen, ob das Areal dem gewachsen ist bleibt abzuwarten.

                                                               
                                                                                  Foto:Renate Deitenbach                                                                                                                                          





General Anzeiger Bonn 08.10.2013


Mühleiper Schlepperfreunde spenden für den guten Zweck
                                                                                        



Traktor-Fan: Dirk Paffhausen aus Neustadt (Wied) zeigt in Mühleip seinen 45 PS starken Ursus. Foto: Andrej Retiet

EITORF. Nostalgie in reinster Form gab es jetzt beim 6. Oldtimer-Schlepper-Treffen der Deutz-Schlepperfreunde-Mühleip bei herbstlichem Sonnenschein am Sportplatz am Wiesenweg in Mühleip zu erleben. Auf der Schau des 2007 gegründeten und 40 Mitglieder zählenden Vereins waren rund 130 altgediente Traktoren aus den 50er bis 80er Jahren zu sehen.
Die meisten Fahrzeuge waren exzellent gepflegt, angemeldet und TÜV-geprüft, einige sind immer noch in der Landwirtschaft im Einsatz. Mehr als 1000 Oldtimer-Freunde ließen sich von den kostbaren Originalen in den Bann ziehen. Angefangen bei den ausrichtenden Deutz-Schlepperfreunden - der Vereinsname lehnt sich an den Kölner Traktoren-Bauer Deutz an - waren Liebhaber aus Vereinen der erweiterten Region, wie Gummersbach, Lindlar, Altenkirchen und Asbach angereist, um ihre guten Stücke zu präsentieren.

"Anfassen und Probesitzen ausdrücklich erlaubt", lautete das Motto. Exemplare im variablen Design und in unterschiedlichen Lackierungen boten sich den Blicken der Besucher. In einem breiten Spektrum vertreten waren die D30-Modelle von Deutz der Jahre 1963 bis 1968, der Hanomag aus den 50ern und der Typ des Herstellers Eicher der 70er Jahre. Die Fahrzeuge erreichen eine Leistung von 20 bis 60 PS und bringen es auf ein Tempo zwischen 18 bis 32 Stundenkilometer.

"Früher liefen die Fahrzeuge noch mit mechanischer Technik. Heute dominiert die Elektronik", erläutert Manfred Keuenhof, Vorsitzender der Schlepperfreunde Mühleip. Mit Traktoren der Hersteller Lanz aus Mannheim von 1936 und der Krakauer Firma Ursus, Baujahr 48, gab es wahre Urgesteine der Branche zu sehen. Beide Oldtimer kosten jeweils 20 000 Euro für potenzielle Liebhaber und tuckern mit einer Spitzengeschwindigkeit von rund 30 km/h über die Landstraße.

Dirk Paffhausen (41) aus Neustadt (Wied) hat den 45 PS starken Ursus in der Garage stehen: "Das Hobby Traktorfahren und Technik habe ich von meinem Vater mitbekommen. Den Ursus entdeckte ich nach intensivem Suchen bei einem Bauern im polnischen Hirschberg an der tschechischen Grenze", erzählte Paffhausen. Wilfried Busch (58) aus Eitorf hält einen Super 6 50 V des Herstellers Schlüter aus München in Schuss, mit dem er nach Mühleip gekommen ist: "Der Schlepper kommt aus Mühlhausen in Frankreich und war in der Mitte durchgebrochen. Zwei Jahre dauerte die Restauration. Das Stück hat neu 65.000 Mark gekostet", berichtet der Landmaschinenmechaniker.

Manfred Keuenhof von den gastgebenden Schlepperfreunden hatte Grund zur Freude: "Das Treffen war ein toller Erfolg. Die Zuschauer haben die Schau voll angenommen. Der Einsatz aller Helfer über eine ganze Woche zur Organisation hat sich gelohnt." Den Erlös aus dem Speisenverkauf spenden die Mühleiper Traktor-Fans auch dieses Mal wieder für einen guten Zweck. Wer das Geld bekommt, steht noch nicht fest.



Kölner Stadt Anzeiger 05.10.2015



 Treffen der Schlepperfreunde in Eitorf-Mühleip
Wenn Abgaswölkchen im Takt aufsteigen


Bereits zum achten Mal hatten die Schlepperfreunde Mühleip zum Trecker-Treffen geladen. Manch einer war nach Mühleip gefahren, um zu Fachsimpeln. Von Stephan Propach

Wenn Jens Forth seinen Lanz-Schlepper anwirft, der Motor sein dumpfes Stampfen abgibt und dazu im Takt die Abgaswölkchen zum Himmel steigen, dann sind die Freunde alter Traktoren und Ackerschlepper begeistert.

Am Mühleiper Sportplatz standen betagte Maschinen am Wochenende in Reih und Glied, aufpoliert die einen, wie gerade von der Arbeit auf dem Feld gekommen die anderen und wieder andere frisch lackiert als seien sie nie im Arbeitseinsatz gewesen.

Zum achten Mal hatten die Schlepperfreunde Mühleip am Samstag eingeladen. Stolze Treckerbesitzer waren ebenso gekommen wie verkaufswillige Besitzer des einen oder anderen Ersatzteils. Manch einer war nach Mühleip gefahren, um zu Fachsimpeln. In den Reihen der Veranstalter dominieren seit Jahren die typisch grünen Deutz-Schlepper.
Der Älteste gehört dem Vorsitzenden des Vereins, Manfred Keuenhof, selbst. Er hatte ihn vor Jahren in Bayern entdeckt und das 11 PS starke Gefährt aus dem Jahr 1949 schließlich mit an die Sieg gebracht und liebevoll restauriert.

In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg hätten sich alle möglichen Hersteller mit dem Bau von Schleppern versucht, berichtet Keuenhof. Dabei sei auch so mancher Exot auf den Markt gekommen. Bis in die 70er Jahre habe sich die Branche dann aber geordnet. Nur wenige Hersteller hätten überlebt. Keuenhof kennt die Szene ziemlich gut, weil er bis zu seiner Pensionierung bei Deutz in Köln gearbeitet hat.

Bis heute lassen Namen wie Porsche, Lanz, Eicher, Schlüter, Fahr und Hanomag die Herzen der Schlepperfans höherschlagen. Am Mühleiper Sportplatz waren unter anderem Hanomags und Lanz-Schlepper mit Kabine und Kotflügeln zu sehen. Die seien für Kirmesbeschicker gebaut worden und hätten nie ein Feld befahren, erklärt Keuenhof. Er weist außerdem auf einen dreirädrigen Trecker von Steyr hin, auch ein Exot längst vergangener Zeiten.






Extra Blatt 05.10.2016


Deutz-Schlepper-Freunde Mühleiper Tal präsentierten Oldtimer





Eitorf (rö). Fast 100 alte Traktoren konnten die Zuschauer am Sportplatz in Mühleip bestaunen. Die "Deutz-Schlepper-Freunde Mühleiper Tal" präsentierten dort zum neunten Mal ihre Oldtimer zusammen mit anderen Treckerbesitzern, die teilweise von weit her wie Neuwied, Waldbröl, Gummersbach oder Siegburg kamen. Zu den ältesten Schmuckstücken gehörten ein Lanz-Traktor aus Siegburg mit dem Baujahr 1937, ein 11 PS-starker Deutz (Baujahr 1949) und ein Harvester von 1958.

Besonders interessant waren zwei Allgaier-Trecker von 1949 und 1951 (22 PS stark), an denen man den Unterschied zwischen restaurierten Fahrzeugen und den noch nicht überholten gut festmachen konnte. Die Oldtimer waren aber bis auf wenige Ausnahmen fahrbereit, hervorragend restauriert und glänzten um die Wette. Auch die Augen der Kinder glänzten angesichts der vielen Trecker, vor allem die der Jungs. So mancher Knabe kletterte auch mal auf eine der großen Maschinen wie der vierjährige Moritz Pesch aus Mühleip oder der achtjährige Justin Riese.

Auch drei funkelnagelneue Traktoren wurden gezeigt und besonders bewundert. Die etwa fünf Tonnen schweren Gefährte haben 130 PS und kosten pro Stück 100.000 Euro und mehr. Dagegen sind die Oltimer, wie Vereinschef Manfred Keuenhof verriet, geradezu billig und kosten nur zwischen drei- und sechstausend Euro. Die Mehrheit der 40 Mitglieder des Schleppervereins, berichtete Keuenhof weiter, besitzt einen alten Trecker. Ihnen kommt zugute, dass Keuenhof 40 Jahre bei Deutz beschäftigt war, dort im Außendienst arbeitete und auch heute noch gute Beziehungen zu Bayern hat. Dort können die Oldtimerfans mit Keuenhofs Hilfe immer wieder seltene Ersatzteile für ihre Maschinen besorgen. Eigentlich wollten die Schlepperfreunde auch noch eine über 60 Jahre alte Dreschmaschine in Aktion vorführen. Das wurde wegen des Regens aber auf nächstes Jahr verschoben.